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420 - Herkunft und Bedeutung eines Mysteriums

420 - Herkunft und Bedeutung eines Mysteriums - Bud Brothers

Entmystifizierung von 420: Ein Blick in die Geschichte des berühmten Cannabis-Codes

Im Laufe der Zeit hat die Zahl 420 eine außergewöhnliche Bedeutung in verschiedenen Subkulturen, besonders in der Cannabis-Gemeinschaft, erlangt. Ursprünglich als unauffälliger Code unter Marihuana-Konsumenten für den Konsum von Cannabis um 16:20 Uhr oder am 20. April verwendet, hat sich die 420 Bedeutung weit über ihren originalen Kontext hinaus entwickelt. Diese Entwicklung spiegelt nicht nur die Veränderungen in der Wahrnehmung von Cannabis und THC in der Gesellschaft wider, sondern wirft auch Licht auf die kulturellen und sozialen Dynamiken, die solche Phänomene umgeben. Die Faszination um "was ist 420", "was bedeutet 420", und "woher kommt 420" hat zu einem globalen Phänomen, bekannt als "happy 420" oder "420 day", geführt, das weit über die Grenzen von Weed-Kulturen hinausreicht.

Ein tieferer Blick in die Materie enthüllt eine faszinierende Geschichte, die von der 420 Herkunft in den 1970er Jahren bis hin zu ihrer heutigen Rolle als universeller Code und Kulturphänomen reicht. In diesem Artikel wird die Reise von "four twenty" von einer bloßen Schatzsuche einiger High-School-Schüler zu einem fest verankerten Bestandteil der Popkultur und modernen Gesellschaft nachgezeichnet. Zudem werden Missverständnisse und Mythen, die sich um den 420 Code ranken, adressiert und die sozialen sowie politischen Folgen beleuchtet. Mit einem umfassenden Blick auf "420 heute", wird deutlich, dass die Bedeutung von 420 weit über den einfachen Bezug zu Cannabis hinausgeht und stattdessen ein komplexes Netz von kulturellen Bedeutungen und sozialen Interaktionen darstellt.

Die geheimnisvolle Zahl 420: Ein universeller Code

420, oft ausgesprochen als "four twenty", hat sich zu einem universellen Code innerhalb der Cannabis-Gemeinde entwickelt. Dieser Code hat eine tiefgreifende Bedeutung erlangt, die weit über den bloßen Konsum von Cannabis hinausgeht. Er symbolisiert eine Identifizierung mit der Cannabis-Kultur und wird weltweit von Anhängern dieser Kultur verwendet[10][11][12]. Ursprünglich von einer Gruppe in San Rafael, Kalifornien, die sich selbst "The Waldos" nannte, im Jahr 1971 geprägt, hat dieser Code seine Wurzeln in der Planung einer Schatzsuche nach einer aufgegebenen Cannabis-Plantage[2][3][4][5][6][7]. Trotz der erfolglosen Suche wurde die Phrase "4:20" zu einem allgemeinen Codewort für das Rauchen von Marihuana[5].

Ursprung und Verbreitung

Die Verbreitung des 420-Codes kann insbesondere der Hippie-Band Grateful Dead zugeschrieben werden. Durch die enge Verbindung zwischen den "Waldos" und der Band, einschließlich der Verwaltung von Eigentum und der Organisation von Nebenprojekten, wurde der Code "Hey, 420" als Signal für das Weiterreichen eines Joints unter den Bandmitgliedern und ihren Anhängern genutzt[11]. Diese Praxis führte dazu, dass der Code nicht nur in der Musiker- und Kifferszene verbreitet wurde, sondern auch bei großen Veranstaltungen wie dem Cannabis Cup durch die Verwendung in der Zeitschrift "High Times", wodurch er schließlich weltweit Bekanntheit erlangte[11].

420 als kulturelles Phänomen

Heute steht der Code 420 nicht nur für den Konsum von Cannabis, sondern auch für die Teilnahme an der Cannabis-Kultur. Ob es sich um das Anzünden eines Joints, das Backen von Marihuana-Plätzchen oder den Anbau der Pflanzen handelt – all dies fällt unter den Begriff 420[11][12]. Der 20. April, im amerikanischen Datumsformat als 4/20 geschrieben, hat sich als inoffizieller Feiertag der Gegenkultur etabliert, an dem Menschen sich zum gemeinsamen Cannabiskonsum treffen und diesen zelebrieren. Viele dieser Veranstaltungen haben nicht nur einen feierlichen, sondern auch einen politischen Charakter und fordern die Legalisierung von Cannabis[1][10][11].

 

 

Globaler Einfluss und Veranstaltungen

Der Einfluss des 420-Codes hat sich auch in Deutschland bemerkbar gemacht, wo seit 2017 Veranstaltungen zum Thema im Görlitzer Park in Berlin stattfinden. Diese Entwicklung zeigt, dass der 420-Code und die damit verbundenen Aktivitäten nicht auf Nordamerika beschränkt sind, sondern eine weltweite Bewegung darstellen[29][30][31]. Der 420-Code dient somit als universeller Überbegriff für alles, was mit der Cannabis-Kultur zu tun hat, und fördert die Gemeinschaft von Menschen, die sich für die Legalisierung und den verantwortungsbewussten Konsum von Marihuana einsetzen[12].

Ursprung der 420-Tradition

Die Legende der Waldos

Im Herbst 1971 schrieb die Geschichte der 420-Tradition ihr erstes Kapitel. Eine Gruppe Jugendlicher aus San Rafael, Kalifornien, bekannt als "The Waldos", stand am Anfang dieser kulturellen Bewegung. Ihr Abenteuer begann mit einer Schatzkarte, die zu einer aufgegebenen Cannabis-Plantage führen sollte. Ausgestattet mit dieser Karte und einer Menge Neugier, trafen sich die Waldos täglich um 16:20 Uhr an der Statue von Louis Pasteur auf dem Gelände ihrer High School. Dieser Zeitpunkt und Ort dienten ihnen als Treffpunkt für die Fortsetzung ihrer Suche nach der verborgenen Plantage. Trotz mehrerer erfolgloser Versuche, die Plantage zu finden, prägte diese Erfahrung den Beginn des 420-Codes als Symbol für den Cannabiskonsum und die damit verbundene Kultur[16][17].

Die Uhrzeit 4:20 als tägliches Ritual

Die tägliche Zusammenkunft der Waldos um 16:20 Uhr entwickelte sich schnell zu einem festen Ritual. Ursprünglich als praktische Verabredung gedacht, um ihre Suche nach der Cannabis-Plantage fortzusetzen, verwandelte sich dieser Zeitpunkt bald in eine Gelegenheit für den gemeinsamen Konsum von Cannabis. Die Bezeichnung "420" diente nicht nur als Codewort für ihre Treffen, sondern wurde auch zum Synonym für den Cannabiskonsum selbst. Diese Praxis und der damit verbundene Code verbreiteten sich rasch unter Gleichgesinnten und trugen zur Entstehung eines neuen soziokulturellen Phänomens bei. Die ursprüngliche Bedeutung von 420, die eng mit der Legende der Waldos verknüpft ist, hat sich im Laufe der Zeit zu einem universellen Symbol für die Cannabis-Kultur entwickelt[16][17].

Die Verbreitung des 420-Codes und seine Annahme als gesellschaftlich akzeptierte Zeit für den Cannabiskonsum wurden maßgeblich durch die Anhänger der Deadheads gefördert. Diese Gruppe, die ebenfalls Bezüge zur Stadt San Rafael hatte, spielte eine entscheidende Rolle bei der frühen Verbreitung des Begriffs. Durch ihre Aktivitäten und die Nutzung des Codes innerhalb ihrer Gemeinschaft trugen sie zur Popularisierung von 420 bei[16].

Von einer Schatzsuche zum Kulturphänomen

Die wahre Geschichte des Ausdrucks 420 beginnt mit einer Gruppe von High School-Schülern, bekannt als die Waldos, die sich im kalifornischen San Rafael auf eine außergewöhnliche Mission begaben. Ihre Schatzsuche zielte darauf ab, eine aufgegebene Cannabis-Plantage zu finden, ein Abenteuer, das nicht nur ihre Freizeitgestaltung, sondern auch die kulturelle Landschaft prägen sollte[23].

Die unerfüllte Suche nach der Cannabis-Plantage

Im Herbst 1971 erhielten die Waldos eine Schatzkarte, die zu einer verlassenen Cannabis-Plantage führen sollte. Mit großer Begeisterung und Hoffnung auf eine Entdeckung, die ihr Leben verändern könnte, trafen sie sich regelmäßig um 16:20 Uhr an einem vorab vereinbarten Treffpunkt[25][26]. Trotz mehrfacher Versuche und großer Anstrengungen blieb die Suche nach der Plantage jedoch erfolglos[29]. Die Enttäuschung über das Nichtauffinden des Cannabisfeldes tat ihrer Begeisterung jedoch keinen Abbruch. Stattdessen wurde das tägliche Treffen zu einem festen Ritual, das weit über die ursprüngliche Mission hinausging[26].

Das Treffen unter der Louis Pasteur Statue

Der ausgewählte Treffpunkt für diese täglichen Zusammenkünfte war eine Statue von Louis Pasteur auf dem Gelände der San Rafael High School. Dieser Ort wurde nicht nur wegen seiner zentralen Lage, sondern auch wegen seiner Unauffälligkeit gewählt[25][26]. Hier, im Schatten der Statue, fanden die Waldos einen sicheren Raum, in dem sie sich treffen und ihre Pläne schmieden konnten, ohne Aufmerksamkeit zu erregen[30]. Die Treffen unter der Louis Pasteur Statue wurden schnell zu einem festen Bestandteil ihres Alltags. Der Begriff "4:20 Louis" diente zunächst als Codewort für ihre Schatzsuche, entwickelte sich aber bald zu einem allgemeinen Codewort für das Rauchen von Marihuana und symbolisierte ihre Verbundenheit und Freundschaft[25][29].

Die Geschichte der Waldos und ihrer Suche nach der Cannabis-Plantage ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie eine einfache tägliche Routine zu einem kulturellen Phänomen werden kann. Was als Abenteuer begann, transformierte sich in ein Symbol der Cannabis-Kultur und legte den Grundstein für den weltweit anerkannten Code 420[23][26]. Diese Entwicklung zeigt, wie die gemeinsamen Erlebnisse und Traditionen einer kleinen Gruppe von Freunden einen bleibenden Einfluss auf die Popkultur haben können[23].

Die Expansion von 420 in der Popkultur

420 hat sich in der Popkultur als einflussreiches Symbol etabliert, das in Liedern, Filmen und Büchern häufig Erwähnung findet. Berühmte Persönlichkeiten wie Bob Marley und Snoop Dogg haben wesentlich zur Verbreitung und Anerkennung von 420 als einem integralen Teil der Popkultur beigetragen[37][34].

Verbreitung durch die Grateful Dead Community

Ein Schlüsselelement in der Expansion von 420 in der Popkultur war die Verbreitung durch die Grateful Dead Community. Die Band Grateful Dead, bekannt für ihren einzigartigen Stil, der Rock, Folk, Country, Jazz und Blues vereinte, spielte eine zentrale Rolle in der amerikanischen Musikszene und Kultur der 1960er und 1970er Jahre[32]. Die Deadheads, eine treue Fangemeinde der Band, trugen maßgeblich zur Etablierung der Fourtwenty-Kultur in der Subkultur bei[32]. Ein Mitglied der Waldos, Dave Reddix, der kurze Zeit in einer Band namens Grateful Dead spielte, half dabei, die 420 Geschichte weiterzuverbreiten[39]. Über die Jahre hinweg wurde die Bedeutung von 420 nicht nur von den Fans der Band, sondern auch von den Medien verbreitet[39].

Erwähnung in Liedtexten und Filmen

In der Musik und im Kino wurde 420 oft in Bezug auf Marihuana verwendet. Beispielsweise wurde in dem Film "Pineapple Express" die Bedeutung von 420 humorvoll als Geheimzeichen für Marihuana-Konsumenten dargestellt[38]. Auch in "Pulp Fiction" gibt es eine Szene, in der ein Charakter erwähnt, dass seine Partner "um 4:20 Uhr aus ihrem Drogenrausch erwacht" sind[38]. Musikalisch hat sich Snoop Dogg die Verwendung von 420 als Code zunutze gemacht, wie in seinem Song "Still D.R.E." deutlich wird, in dem er mit einem "Weed smoker sound" auf den Konsum von Cannabis anspielt[38].

Die Erwähnung von 420 in der Popkultur ist nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt. In Deutschland und anderen Teilen der Welt finden Veranstaltungen statt, die 420 feiern, wie das "Waldfest" in San Francisco, das jedes Jahr am 20. April stattfindet, sowie die Veröffentlichung des Films "How High" am 20. April, was die globale Reichweite und Anerkennung von 420 unterstreicht[38].

Die Verbreitung von 420 in der Popkultur spiegelt die zunehmende Akzeptanz von Marihuana in der Gesellschaft wider und zeigt, dass 420 nicht mehr nur ein Code innerhalb der Cannabis-Kultur ist, sondern ein weit verbreitetes Phänomen, das Spaß, Freiheit und eine entspannte Atmosphäre symbolisiert[37][38].

 

 

420 in der modernen Gesellschaft

Ein Datum als globales Event

Der 20. April, umgangssprachlich als "Weltkiffertag" bekannt, hat sich von einer einfachen Zusammenkunft unter Freunden zu einem globalen Phänomen entwickelt, das weltweit mit vielfältigen Feierlichkeiten und Veranstaltungen begangen wird[43][44]. Dieses Datum ist weit mehr als nur eine Zahlenkombination, sondern symbolisiert eine internationale Bewegung, die sich um Cannabis und dessen Kultur dreht[42]. Über die Jahre hinweg wurden am 20. April weltweit Veranstaltungen, Demonstrationen und Zusammenkünfte organisiert, um für die Entkriminalisierung und Legalisierung von Cannabis einzutreten[43].

Legalitätsbewegungen und Demonstrationskultur

In Deutschland wird der 20. April zunehmend von Cannabis-Befürwortern genutzt, um auf die Notwendigkeit der Legalisierung aufmerksam zu machen. In Städten wie Berlin, Köln und München finden öffentliche Veranstaltungen statt, die sich für die Entkriminalisierung von Cannabis einsetzen[44]. Diese Events umfassen Demonstrationen, Informationsstände und kulturelle Aktivitäten, die darauf abzielen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und über die potenziellen medizinischen Vorteile von Cannabis aufzuklären[44]. Der Tag dient als Moment, um über die sozialen, medizinischen und wirtschaftlichen Implikationen von Cannabis nachzudenken, über die Fortschritte in der Cannabis-Politik und darüber, wie eine verantwortungsvolle Integration in die Gesellschaft aussehen kann[42].

Missverständnisse und Mythen rund um 420

Falsche Theorien über den Ursprung

  1. Polizeicode-Missverständnis: Viele glauben fälschlicherweise, dass "420" ein Polizeicode für das Rauchen von Marihuana in Flagranti sei. Tatsächlich existiert kein solcher Polizeicode, und diese Erklärung wurde als urbane Legende entlarvt[49][50][51][56].
  2. Kalifornisches Strafgesetzbuch: Ein weiterer Irrglaube ist, dass der Begriff aus dem kalifornischen Strafgesetzbuch stammt, wo "420" angeblich mit Marihuana in Verbindung gebracht wird. In Wahrheit bezieht sich der Abschnitt 420 des kalifornischen Gesetzes auf das Behinderungsrecht, nicht auf Drogen[49][51].
  3. Chemische Verbindungen in Cannabis: Einige Theorien behaupten, dass "420" die Anzahl der Chemikalien in Cannabis darstellt. Diese Information ist jedoch falsch, da wissenschaftliche Studien zeigen, dass es tatsächlich über 500 Cannabinoide gibt[50][51][57].

Populäre Fehlinformationen

  1. Bob Dylan und "Rainy Day Women": Einige spekulieren, dass der Begriff 420 von Bob Dylans Song "Rainy Day Women #12 & 35" stammt, in dem der Refrain "Everybody must get stoned" vorkommt. Die Multiplikation der Zahlen 12 und 35 ergibt 420, was jedoch als weit hergeholt gilt und kein direkter Beweis für die Herkunft des Begriffs ist[51].
  2. Hitlers Geburtstag: Eine der bizarrsten Theorien ist, dass der 20. April, der auch der Geburtstag von Adolf Hitler ist, irgendwie mit Marihuana in Verbindung steht. Diese Theorie hat keinerlei Grundlage und wird oft als absurd betrachtet[51].
  3. Bob Marley's Todestag: Es wird fälschlicherweise angenommen, dass Bob Marley am 20. April gestorben ist. Tatsächlich ist er jedoch am 11. Mai 1981 verstorben. Diese Fehlinformation unterstreicht, wie Mythen ohne fundierte Beweise entstehen können[57].

Die sozialen und politischen Folgen von 420

420 hat die öffentliche Wahrnehmung von Cannabis beeinflusst und zu einer größeren Akzeptanz und Liberalisierung der Gesetzgebung in einigen Ländern geführt. Viele Staaten und Länder haben den medizinischen oder sogar den Freizeitgebrauch von Cannabis legalisiert. Die Diskussion über die Legalisierung von Cannabis wird durch die Symbolik und Bedeutung von 420 weiter vorangetrieben[61]. Durch die positive Darstellung von Cannabis in der Popkultur und die Bemühungen von Aktivisten hat 420 dazu beigetragen, Vorurteile abzubauen und eine breitere Akzeptanz für den Konsum von Cannabis zu schaffen. Die wachsende Anzahl von Ländern und Staaten, die ihre Gesetze ändern, um den Bedürfnissen ihrer Bürger gerecht zu werden, ist ein Beweis für den Einfluss, den 420 auf die Gesellschaft hat[61].

Einfluss auf Gesetzesänderungen

Der 20. April wurde in Nordamerika ein inoffizieller Feiertag der Gegenkultur, an dem sich Menschen zum gemeinsamen Cannabiskonsum treffen und diesen feiern. Einige dieser Veranstaltungen haben einen politischen Charakter und fordern die Legalisierung von Cannabis[62]. In Deutschland wird der Weltkiffertag, 420, zunehmend von Cannabis-Befürwortern genutzt, um auf die Notwendigkeit der Legalisierung aufmerksam zu machen. In Städten wie Berlin, Köln und München finden am 20. April öffentliche Veranstaltungen statt, die sich für die Entkriminalisierung von Cannabis einsetzen. Diese Events umfassen Demonstrationen, Informationsstände und kulturelle Aktivitäten, die darauf abzielen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und über die potenziellen medizinischen Vorteile von Cannabis aufzuklären. Sie zeigen die wachsende Unterstützung für eine Änderung der Cannabis-Gesetzgebung in Deutschland und fördern den Dialog über dieses wichtige soziale Thema[63].

Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung von Cannabis

Mit der bevorstehenden Legalisierung von Marihuana im April 2024 ändert sich die Perspektive auf den Cannabis-Konsum grundlegend. Der Tag ist nicht mehr nur ein stiller Protest für die Legalisierung, sondern auch eine Gelegenheit, die neuen Freiheiten und die damit verbundenen Verantwortungen zu reflektieren[58]. Die Ampel-Koalition wollte mit der Teillegalisierung den unkontrollierten Handel und Konsum über den Schwarzmarkt und damit die organisierte Kriminalität eindämmen. Zudem soll das Gesetz den Jugendschutz verbessern. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sei die Politik der letzten zehn Jahre gescheitert. Lauterbach verwies diesbezüglich auf eine Verdopplung des Konsums bei Kindern und Jugendlichen sowie eine Verdopplung der Zahl der Drogentoten[59].

Die sozialen und politischen Folgen von 420 zeigen, wie ein einstiger inoffizieller Feiertag der Cannabis-Kultur zu einem wichtigen Faktor in der Diskussion um die Legalisierung und Entstigmatisierung von Cannabis geworden ist. Durch die zunehmende Akzeptanz und die sich ändernden Gesetze wird deutlich, dass 420 weit mehr als nur ein Datum oder ein Code ist; es ist ein Symbol für sozialen Wandel und Fortschritt in der modernen Gesellschaft[61][62][63][58][59].

 

 

420 heute: Mehr als nur ein Kiffer-Code

Integration in die Alltagssprache

420 hat sich weit über die Grenzen der Cannabis-Kultur hinaus in die Alltagssprache integriert. Ursprünglich ein Codewort für den Konsum von Cannabis, wird "420", "4:20" oder "4/20" heute häufig zur Identifizierung mit der Cannabis-Kultur verwendet[73]. Diese Integration zeigt sich auch in humorvollen Kontexten, wie dem Austausch von Verkehrsschildern in den USA, wo Schilder mit der Aufschrift „420" durch „419.99" ersetzt wurden, um Diebstähle zu verhindern[73][33][34][35]. In Deutschland spiegelt sich die Akzeptanz von 420 in der Veröffentlichung des Cannabismagazins Highway durch den Verlag „Four Twenty Solutions GmbH" wider[73]. Diese Beispiele verdeutlichen, wie 420 als Begriff in der Gesellschaft verankert ist und über den direkten Cannabis-Bezug hinausgeht.

Anwendungsbereiche außerhalb des Cannabis-Kontextes

Die Verwendung von 420 beschränkt sich nicht nur auf die Cannabis-Kultur. Insgesamt ist 420 zu einem kulturellen Phänomen geworden, das die Gemeinschaft von Menschen repräsentiert, die sich für die Legalisierung und den verantwortungsbewussten Konsum von Marihuana einsetzen[74]. Der Begriff hat auch Eingang in die Mainstreamgesellschaft gefunden und wird teilweise von Politikern genutzt, um ihre Unterstützung für die Legalisierung von Cannabis auszudrücken[74]. Darüber hinaus wird der 20. April weltweit als inoffizieller Feiertag gefeiert, bei dem nicht nur der Konsum von Cannabis im Vordergrund steht, sondern auch politische Forderungen nach Legalisierung erhoben werden[75].

Die Integration von 420 in die Alltagssprache und seine Anwendung in verschiedenen Bereichen außerhalb des Cannabis-Kontextes zeigen, dass 420 mehr als nur ein Kiffer-Code ist. Es symbolisiert eine kulturelle Bewegung, die für Freiheit, Solidarität und Fortschritt steht[74][75]. Die Entwicklung von 420 von einem einfachen Codewort zu einem globalen Phänomen unterstreicht die wachsende Akzeptanz und Entstigmatisierung von Cannabis in der Gesellschaft.

Abschluss und kurzer Überblick

Die umfassende Betrachtung der 420-Kultur hat deutlich gemacht, dass diese Zahl weit mehr als nur ein Codewort für Cannabis-Konsum ist; sie repräsentiert eine globale Bewegung, die für Freiheit, Solidarität und sozialen Wandel steht. Von den bescheidenen Anfängen der Waldos in San Rafael bis hin zur weltweiten Anerkennung symbolisiert 420 heute die Akzeptanz und Entstigmatisierung von Cannabis in der modernen Gesellschaft. Diese Entwicklung spiegelt nicht nur die Veränderung der öffentlichen Meinung wider, sondern auch den zunehmenden Einfluss von Cannabis auf Kultur, Politik und Rechtssystem weltweit.

Vor dem Hintergrund der aufkommenden Legalisierung und der fortschreitenden Integration in die Mainstream-Kultur unterstreicht die Geschichte von 420 die Bedeutung des Datums als einen Moment der Reflexion über den verantwortungsbewussten Umgang mit Cannabis. Die symbolische Ladung und die damit einhergehenden politischen sowie sozialen Impulse zeigen, dass 420 längst mehr als nur eine unterhaltsame Anekdote ist. Es ist vielmehr ein Leuchtfeuer der Cannabis-Kultur, das den Dialog über die zukünftige Rolle von Cannabis in der Gesellschaft anregt und dabei hilft, Überzeugungen und Gesetze zu formen.

FAQs

Was verbindet die Zahl 420 mit dem Konsum von Cannabis?

420, auch als "four-twenty" ausgesprochen, dient in der Cannabis-Kultur als ein Code, der ursprünglich keine spezifische Bedeutung hatte. Er entstand durch eine Gruppe von Jugendlichen, die sich regelmäßig um 16:20 Uhr zum gemeinsamen Konsum von Cannabis trafen. Heute wird der Code allgemein mit allem in Verbindung gebracht, was mit Marihuana zu tun hat.

Was ist die historische Bedeutung hinter der Zahl 420?

Die Zahl 420, ausgesprochen als "Four twenty", symbolisiert den regelmäßigen Konsum von Cannabis. Die Tradition begann im Jahr 1971 in den USA, als sich Studenten der San Rafael High School jeden Tag um 16:20 Uhr zum Kiffen versammelten.

Was signalisiert das 420-Meme in sozialen Medienprofilen?

Das 420-Meme dient als eine Art verdeckter Hinweis in sozialen Medienprofilen, wie z.B. auf Tinder, dass die betreffende Person dem Cannabis-Konsum positiv gegenübersteht. Es ist ein Mittel, um die eigene Vorliebe für Marihuana mit Gleichgesinnten zu teilen.

Warum wird die Zahl 420 oft mit Humor in Verbindung gebracht?

Die humorvolle Assoziation mit der Zahl 420 beruht teilweise auf einer unwahrscheinlichen Geschichte. Es wird behauptet, dass Bob Dylans Song "Rainy Day Woman #12 and 35" aus dem Jahr 1966, der das berühmte Zitat "everybody must get stoned" enthält, den Ursprung des Ausdrucks bildet, da 12 mal 35 genau 420 ergibt. Diese Erklärung ist jedoch mehr ein unterhaltsames Kuriosum als eine tatsächliche Herkunftsgeschichte.

Referenzen

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[2] - https://cbd-alchemy.com/de/blog/was-ist-420/
[3] - https://www.spiegel.de/geschichte/420-day-festtag-fuer-den-joint-freund-a-947190.html
[4] - https://de.wikipedia.org/wiki/420_(Cannabis-Kultur)
[5] - https://sanaleo.com/blog/was-bedeutet-420/
[6] - https://blackleaf.de/stoner-lexikon/420
[7] - https://de.wikipedia.org/wiki/420_(Cannabis-Kultur)
[8] - https://praxistipps.chip.de/was-heisst-420-der-kiffer-code-einfach-erklaert_93708
[9] - https://pevgrow.com/blog/de/420-der-geheimcode-von-cannabisliebhabern/
[10] - https://de.wikipedia.org/wiki/420_(Cannabis-Kultur)
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[12] - https://hanf-im-glueck.shop/420-bedeutung/
[13] - https://de.wikipedia.org/wiki/420_(Cannabis-Kultur)
[14] - https://vaay.com/blogs/cannabis/cannabis-420-2023
[16] - https://de.wikipedia.org/wiki/420_(Cannabis-Kultur)
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[20] - https://www.cornelsen.de/magazin/beitraege/rituale-unterricht-grundschule-praxistipp
[22] - https://m.facebook.com/punkt12/photos/a.147553218638865/3250325938361562/?comment_id=3250361858357970
[23] - https://plagron.com/de/hobby/nachrichten/was-ist-420
[24] - https://m.facebook.com/PunktSechs/posts/3442859195741772/?locale=de_DE
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[26] - https://420cloud.io/alles-was-du-ueber-420-wissen-musst-eine-umfassende-erklaerung-und-geschichte/
[28] - https://de.wikipedia.org/wiki/420_(Cannabis-Kultur)
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[79] - https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/soziale-ungleichheit-354/520843/soziale-herkunft-und-bildung/
[80] - https://www.juracademy.de/verwaltungsprozessrecht/anfechtungsklage.html
[81] - https://books.google.de/books?id=Eh1ZAAAAcAAJ&pg=PA307&lpg=PA307&dq=Abschlussbetrachtung+zu+420+und+seinem+Einfluss+heute&source=bl&ots=r3EFgglMWv&sig=ACfU3U17e2wK9P40xSrqeS5Oy7e-_KPLMA&hl=en&sa=X&ved=2ahUKEwiEqMS0mZSGAxX94MkDHT8gAD4Q6AF6BAgDEAE

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